Immer wieder komme ich aus dem Erstaunen nicht heraus. Bei meinem letzten Besuch in Tschechien war es egal, mit wem ich sprach, alle meinten, sie wollen sich gegen das Coronavirus nicht impfen lassen oder waren zumindest skeptisch. In Österreich ist das nicht viel anders. Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, sagten, dass es ihnen noch niemand verständlich erklärt habe.

               Die Impfgegner leisteten dagegen sehr gute Arbeit. Eine Arbeit mit Mythen, Halbwahrheiten, quasi lustigen what apps und falsch interpretierten Wahrheiten brachte ihre Fruchte. Nur ihnen, den Impfgegnern. Sie können mit sich zufrieden sein, dank ihnen darf Covid noch einige Jahre toben und töten. Dieser Kampf wird tausende Tote zur Folge haben, so ist das aber halt in jedem Krieg. Kein Krieg bleibt ohne Opfer und grundsätzlich ist jeder Tote in jedem Krieg ein sinnloser Toter. Wie diese, die jetzt infolge der Kampagne in den „sozialen Medien“ in Angst vor der Impfung leben. Und sterben.

               Es ist grundgenommen die freie Wahl jedes Menschen, ob er den Weg der Impfung oder den der Krankheit wählen wird. Die Krankheit ist aber viel zu unangenehm, um die Angst vor einem Stich in die Schulter zu rechtfertigen, die freilich in der Argumentation in der Sorge vor den Nebenwirkungen einer nicht geprüften Impfung verhüllt ist. Natürlich, die Impfung ist immer ein psychologisches Problem. Wenn ein Mensch krank ist, Schmerzen oder Fieber hat, ist er bereit alles zu tun, um wieder gesund zu werden. Bei der Impfung erhält das Vakzin ein gesunder Mensch. Das stellt eine psychologische Barriere dar, die auch psychologisch erklärbar ist. Auf diese Melodie spielen die „heiligen Kämpfer“ für körperliche Integrität und natürliche Immunität. Ich versuche, kurz und so verständlich wie möglich, die Argumente dieser Leute zusammen zu fassen und Gegenargumente anzubieten. Jeder von meinen Lesern kann sich dann ein Bild machen, was er glauben möchte.

  1. Das Impfstoff wurde schnell und zielgerichtet entwickelt, es handelt sich um eine nicht überprüfte Technologie.

Das ist nicht wahr. Natürlich arbeiteten die Pharmakologen aufgrund der Dringlichkeit des Problems an der Entwicklung des Vakzins schneller als üblich. Aber die Methoden der Entstehung der Impfstoffe sind nicht neu. Die Impfung arbeitet grundsätzlich mit zwei Prinzipien. Eines davon ist ein Vektorstoff, das zweite ist die Methode „messenger RNA“. Die erste ist überprüft in vielen früheren Impfungen. Es handelt sich um ein für den Menschen unschädliches Virus, das durch Nanotechnologie so verändert wird, dass es auf seiner Oberfläche wie ein Coronavirus aussieht. Der menschliche Körper erkennt es dann als Antigen des Coronavirus und bildet dagegen eine Immunität. Wenn er dann dem echten Coronavirus begegnet, kann es schnell identifizieren und die Abwehrreaktion starten. Das Vakzin Oxford/Astra-Zeneca arbeitet mit einem Adenovirus, das nur bei Schimpansen nachgewiesen wurde, das russische Sputnik V arbeitet mit zwei menschlichen Adenoviren. Der Grund ist, dass sich ein Mensch mit dem Affenviren unter normalen Umständen nicht anstecken kann und es ist deshalb für das menschliche Immunsystem unbekannt. Es ist also immer ein Antigen und der Mensch wird gegen ihn mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit Antikörper bilden. Bei dem russischen Vakzin ist dagegen möglich, dass ein Mensch in seinem Leben dem Adenovirus bereits begegnet war. In diesem Fall wird dann der Körper nicht reagieren, weil er es bereits kennt und keine Antikörper bilden wird. Deshalb arbeiten die Russen mit zwei Viren gleichzeitig, um diese Wahrscheinlichkeit zu minimieren. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den Infekt mit dem Adenovirus bereits durchgemacht hat, ziemlich hoch und steigt mit zunehmendem Alter. In diesem Fall wird die Impfung nicht funktionieren.

mRNA ist wirklich eine neue Technologie, wurde aber nicht gezielt für das Covid-vakzin entwickelt. Das Prinzip dieser Impfungsmethode wurde bereits im Jahr 2018 publiziert mit Nachsatz, dass es möglich wäre, mit dieser Methode binnen weniger Monate eine Impfung gegen JEDES RNA Virus entwickeln zu können. Wenn die Pharmafirmen kein sofortiges Interesse gezeigt haben, war das deshalb, weil sie eine langfristige Immunisierung gegen RNA Viren – sprich Influenza – fürchteten, was eine jährliche Impfung gegen Influenza überflüssig machen und damit ihre Gewinne gefährden könnte. Die Firma Moderna arbeitet aber mit dieser Methode bei anderen Impfungen bereits seit dem Jahr 2013, die Studien mit diesen Stoffen befinden sich derzeit in Phase I oder II der klinischen Forschung. Die Pharmaindustrie hatte halt nicht eilig. Dann kam es aber das Jahr 2020 und mit ihm das Coronavirus. Es ist allerdings zu erwarten, dass in Zukunft viele oder sogar alle Impfstoffe durch diese Methode produziert werden. Bis vor kurzem waren die Nanotechnologien nicht so weit entwickelt, damit dieses „Schneiden“ des Virus und die Identifizierung seiner Teile und ihrer Funktion (also fachlich ausgedrückt die Auswirkung des Genotyps auf den Phänotyp des Virus) möglich wäre.

  • Es handelt sich um einen recombinanten, also genetisch manipulierten Stoff

Ja, im Falle der Impfstoffe Oxford und Sputnik V handelt sich wirklich um ein genetisch manipuliertes Adenovirus. „Recombinant“ bedeutet artefizielle, also synthetisch veränderte DNA oder RNA. Die Produktion der Medikamente durch die rekombinante Methode, also durch eine genetische Manipulation, ist bereits einige Jahrzehnte alt und wird mit dem Ziel verwendet, damit das Medikament stärker, schneller oder länger als der natürliche Stoff wirken kann. Praktisch alle heutzutage verwendete Insuline sind rekombinant, also genetisch manipuliert und werden auch bei schwangeren Frauen ohne Angst vor genetischen Schäden des Kindes verwendet. Um den Patienten die Angst zu nehmen, nennen wir diese Insuline lieber Insulinanaloga. Rekombinant sind auch Stoffe, die Patienten bei akutem Herzinfarkt, einem Insult oder einer Lungenembolie verabreicht werden um die Gerinnsel aufzulösen oder Erythropoietine, die bei blutarmen Patienten angewendet werden. Es ist auch nicht notwendig zu befürchten, dass man zum Affen wird, wenn man mit einem Adenovirus vom Schimpansen geimpft wäre. Man bekommt bei der Impfung nämlich die RNA eines Adenovirus, nicht die DNA des Affen.

  • In den Körper wird Protein aus ungeborenen Föten verabreicht

Das veränderte Virus muss sich irgendwo vermehren, um für die Vakzine verwendet zu werden. Für die Kultivierung der manipulierten Viren wird tatsächlich embryonales Gewebe (oder Hühnereier) verwendet, weil sich dort die Viren am schnellsten vermehren können. In dem Vakzin ist allerdings dieser Wachstumsboden nicht erhalten – also man kriegt kein Protein aus einer „Missgeburt“ gespritzt. Dieses Vorgehen ist allerdings nur bei Vektorvakzinen verwendet, also bei der britischen und russischen. mRNA Vakzinen werden synthetisch produziert, was in der Praxis bedeutet, dass sie viel schneller erzeugt werden können, da die Zeit für die Vermehrung der manipulierten Viren nicht benötigt wird.

  • Wenn einmal die virale RNA in das Genom des Menschen eintritt, kriegt man sie nie mehr raus

Diese schwachsinnige Hypothese wird sogar durch halbgebildete medizinische Mitarbeiter verbreitet, Universitätsprofessoren inkludiert. Erstens – die menschliche genetische Information ist in DNA, also Desoxyribonukleotidsäure kodiert, die virale dagegen in RNA – Ribonukleotidsäure. Diese zwei Säuren sind nicht kompatibel, DNA besitzt zwei Stränge, RNA nur einen. DNA befindet sich im Zellkern, RNA außerhalb des Kernes in der Zelle. mRNA wird im menschlichen Körper in Millionen Kopien produziert und aus dem Kern in die Zelle transportiert, da sie für Bildung von Proteinen zuständig ist. Dieser Prozess ist aber eine EINBAHNSTRASSE und kann nicht umgedreht werden – also die RNA kann nicht in den Zellkern kommen – auch nicht die virale. Bei der Impfung wird in den Körper nur ein kleiner Teil der viralen RNA appliziert und zwar der, der für Bildung der so genannten „Spikeproteine“ zuständig ist. Das sind die Hörnchen auf der Virusoberfläche, nach denen das Coronavirus seinen Namen bekam. Mit diesen Ausläufern bindet sich das Virus an die Zellmembran und ihre Rezeptoren ACE-2 und tritt in die Zelle ein. Einfach gesagt, nach der Impfung wird im Körper dieses „Spikeprotein“ erzeugt, aber ohne das Virus. Wenn dann in den Körper das echte Virus tritt, wird es nach der Struktur seiner Oberfläche von dem Immunsystem erkannt und vernichtet. Die Antikörper binden sich direkt an die „Spikes“ und machen das Andocken und den Eintritt in die Zelle unmöglich.

Sollte aber jemand noch immer Angst vor der mRNA haben, sollte er erwägen, dass alle Menschen, die an Coronavirus krank waren und so die GANZE RNA des Virus in den Körper bekamen, jetzt alle Mutanten sein müssten. Und nicht nur sie, aber auch jeder, der einmal im Leben eine Grippe hatte (ebenfalls ein RNA Virus) wäre auch ein Mutant. Und wenn man die Sache dann weiterverfolgen würde, dann auch jedes Kind, das einmal eine „Nudel“ als Folge eines nichtinvasiven Coronavirus oder Adenovirus an seiner Nase hatte, wäre natürlich auch ein Mutant. Reicht es als Beweis, dass die virale RNA nicht in die genetische Erbinformation des Menschen eingebaut wird? Übrigens ältere Menschen, die keine Absicht haben, Kinder zu zeugen, müssen sich um ihr Genom wirklich keine Sorgen machen. Ich konnte mich nicht zurückhalten und fragte eine achtzigjährige Dame, die sich SOLCHE SORGEN um ihr Genom machte, wieviel Kinder sie noch haben möchte. Aber nicht einmal die Jungen, die sich noch fortpflanzen wollen, müssen Sorge um ihr Erbgut haben. Ihre DNA wird nicht „vervirt“. Weil es nicht geht.

  • Die ganze Impfung dient zu Implantation eines Mikrochips, mit dem dann Menschen kontrolliert und beherrscht werden

Bill Gates hat tatsächlich einmal den unglücklichen Satz gesagt, dass er sich vorstellen könnte, dass es in Zukunft bestimmte digitale Zertifikate geben könnte, bei denen man ablesen könnte, ob jemand geimpft ist oder eine bestimmte Krankheit bereits durchgemacht hätte – mit anderen Worten, ob der Mensch Antikörper gegen eine bestimmte Erkrankung hat oder nicht. Weil die Gatesstiftung tatsächlich auf dem Feld der Mikrochips forscht – z.B. als eine Möglichkeit der Verhütung, entstand eine Hysterie, dass die ganze Impfung nur als Vorwand zu Chipimplantationen der gesamten Menschheit missbraucht wird und dass Bill Gates das ganze Coronavirus nur zu diesem Zweck erfunden hatte. Erstens werden die Vakzine in vielen Firmen auf drei Kontinenten produziert und dass man alle Produzenten dafür gewinnen könnte, in Milliarden Dosen der Impfung Mikrochips einzumischen, ohne dass es entdeckt werden könnte, ist einfach absurd. So viel Einfluss hat Bill Gates wirklich nicht.

  • Das Virus wurde nur dazu erfunden, um Menschen ein tödliches Vakzin zu applizieren, die die Weltpopulation reduzieren sollte

Auch dieser teuflische Plan ist dem Bill Gates zugeordnet, ev. manchmal auch Georgy Sörös. Das Virus entstand wahrscheinlich tatsächlich im Labor in Wuchan, obwohl das nie nachgewiesen wird und China alles unternehmen wird, um eine konsequente Untersuchung zu verhindern. Eine Ermordung von Milliarden Menschen durch ein Vakzin ist aber absurd. Erstens bereits in der klinischen Phase III wurden die mRNA Vakzine insgesamt 70 000 Freiwilligen verabreicht. Und vernünftig denkende Menschen sollten sich die Frage stellen, welches Interesse die Milliardäre haben sollten, die Anzahl der Konsumenten ihrer Waren zu reduzieren.  Gates stiftete zur Entwicklung der Impfstoffe bereits 4 Milliarden Dollar und Menschen fragen, was für ein Profit er davon haben möchte. Was wäre, wenn Gates, dessen Eigentum mehr als ein hundert Milliarden Dollar beträgt, das Geld wirklich verschenkt hätte? So eine Summe tut ihm nicht weh und in der Bibel steht, dass es für die Reichen mit dem Aufstieg in den Himmel schwer sein könnte. Also so könnte man doch einige positive Punkte für das Jüngste Gericht gewinnen. Die Gerüchte über tausende tote Kinder in Afrika und Indien infolge der Versuche mit Impfstoffen sind fake news der übelsten Sorte. In Afrika wurden die Impfstoffe nicht getestet. In Indien wurde der britische Impfstoff geprüft. Ein Freiwilliger erkrankte wirklich an Hirnhautentzündung, in Großbritannien dann einer an Rückenmarkentzündung. Beides hatte eine Unterbrechung der klinischen Prüfung zu Folge. Obwohl es sich um eine sehr seltene Komplikation handelte und bisher nicht nachgewiesen werden konnte, ob diese Fälle wirklich mit der Verwendung der Vakzine zusammenhängen, geriet dadurch die Vakzine Oxfxord/Astra Zeneca so weit in Verruf, dass sogar die Briten selbst mit dem mRNA Impfstoff von Pfizer impfen.

Das Vakzin macht unfruchtbar

               Diese Theorie hat ihren Ursprung in derselben Quelle, wie die von dem tödlichen Vakzin und man macht wieder einmal Bill Gates für die Absicht die Bevölkerung zu reduzieren verantwortlich. Nur ist diese Verschwörungstheorie raffinierter als die von dem tödlichen Vakzin. Wenn die Leute nach der Impfung nicht sofort tot umfallen und dass ist bereits der Fall, wackelt die Theorie der Ausrottung der Menschheit beträchtlich. Mit der Unfruchtbarkeit ist es fiel raffinierter, da diese nur nach Jahren nachgewiesen werden könnte.

               Dazu bekommt diese Theorie einen fast wissenschaftlichen Grundstein, nämlich die Lehre von Syntycin 1. Sie stammt von Biounternehmer Michael Yeadon, der fälschlicherweise als Forschungsleiter bei Pfizer bezeichnet wird. Dieses Eiweiß Syncytin 1 ist für den Aufbau der Plazenta während der Schwangerschaft verantwortlich und ist dem Spikeprotein des Covid19 Virus ähnlich. Das hat einen Grund tief in der menschlichen Geschichte. Syncytin ist kodiert durch ein Gen ERVW-1 und ist wahrscheinlich in unsere genetische Information durch eine retrovirale Infektion vor 25 Millionen Jahren gekommen. Das kann auch eine bestimmte Ähnlichkeit dieses Proteins mit Spikeprotein von Covid 19 erklären. Das bedeutet aber keinesfalls, dass die Immunität sich gegen das Syncytin und in weiterer Folge gegen die Plazentaausbau richten könnte.

               Es gefällt mir der Vergleich, den der Naturwissenschaftler Florian Aigner in „Woman“ machte, wo er sagte:

Impfung bedeutet, dem Körper ein Fahndungsfoto zu zeigen. Das Gerücht ist so als würde man sagen: Fahndungsfotos aufzuhängen ist gefährlich, denn der Täter trägt eine Brille, daher wird die Polizei alle Brillenträger erschießen!«

               Natürlich kann man diese Theorie nur nach einigen Jahren endgültig widerlegen, wenn die geimpften Frauen die gleiche Zahl Kinder wie die nicht geimpften zur Welt bringen würden, (übrigens in der Phase III der Zulassungsstudie des Impfstoffes Pfizer/Biontech sind 23 junge Frauen unter den freiwilligen Probanden schwanger geworden), zu bedenken sind aber zwei Punkte:

  1. Wie gesagt, die Theorie hat ihren Ursprung in der Hypothese, dass Bill Gates die Bevölkerungszahl reduzieren will. Die Antwort ist also auch dieselbe wie bei dem „tödlichen“ Vakzin– welches Interesse könnte der Milliardär haben, die Zahl der Konsumenten seiner Ware zu reduzieren? Will er wirklich arm werden?
  2. Sollte wirklich der mRNA Impfstoff eine Immunreaktion gegen Syncytin 1 auslösen, dann tut das das Virus umso mehr – hier gibt es nämlich die ganze RNA und nicht nur ein Teil von ihr. Und dann würde es in Sachen der Fruchtbarkeit keinen Unterschied machen, ob man sich impfen gelassen oder die Krankheit durchgemacht hat. Das zweite ist aber viel unangenehmer.
  • Impfung verursacht Autismus

Das Gerücht, die aufgrund der Studie von Andrew Wackelfield im Jahr 1998 entstand, wurde schon vielmals widerlegt. Umso hartnäckiger hält es sich am Leben und die Impfgegner verwenden dieses Argument gern bis heute. Diese Studie hatte riesige Mängel, wurde vom Lancet, wo sie publiziert wurde, zurückgezogen und 13 von 16 Autoren distanzierten sich anschließend davon. Trotzdem lebt der Mythos weiter als ein Beweis dafür, dass man ein in die Luft entlassenes Wort niemals zurücknehmen kann. Vor kurzem wurde diese Studie durch eine dänische Studie widerlegt, die 670 000 Kinder untersuchte, die in den Jahren 1991 – 2010 geimpft worden sind. Es wurde kein vermehrtes Auftreten von Autismus beobachtet. Das größte Problem eines Impfstoffes war die Impfung im Jahr 2009 gegen H1N1 Schweinegrippe. Das Vakzin hatte damals vermehrtes Eintreten von Narkolepsie bei Kindern verursacht. Es handelte sich allerdings um ein Vakzin mit getötetem Virus (oder Virusteilen), und diese Technologie wird bei den gegen Coronavirus zugelassenen Impfstoffen nicht verwendet. Übrigens Kinder würde ich sicher gegen Corona nicht impfen lassen. Weil bei ihnen das Nutzen/Risiko Profil nicht stimmt.

  • Die Impfung vernichtet die eigene Immunität. Der Körper muss selbst die Immunantwort für Infektionen erzeugen können

Es handelst sich hier um ein klassisches Produkt einer Wohlstandgesellschaft. Diese Hypothese konnte nur entstehen, weil die Infektionskrankheiten, die früher hunderttausende Menschen töteten – dank Impfung – verschwanden oder sehr selten geworden sind und damit keine Angst mehr machen. Pocken töteten sogar Mitglieder der Kaiserfamilie, an Pocken starb Kaiser Josef I. oder eine Gattin Josefs II. Die Diphterie tötete qualvoll durch Ersticken hunderte Kinder noch in den fünfzigen Jahren. Auch gelähmte Kinder in Rollstühlen infolge einer Kinderlähmung sehen wir nicht mehr. Hoch ansteckende Masern schwächen vorübergehend die Immunität der betroffenen Kinder ähnlich wie HIV Virus. Im ersten Jahr nach durchgemachter Erkrankung steigt die Sterblichkeit der Kinder durch andere infektiöse Erkrankungen im Vergleich mit Kindern ohne Maserninfektion.

Natürlich sind Nebenwirkungen einer Impfung möglich. Briten beschrieben in den ersten Tagen der Impfung zwei schwere allergische Reaktionen, in der USA kam es zu fünf solchen Zwischenfällen. Schuld ist nicht die mRNA, aber das Adjuvans, also der Stoff, in dem die mRNA aufbewahrt wird. In den Zulassungsstudien wurden diese Reaktionen nicht beschrieben – aus einem einfachen Grund – unter den freiwilligen Probanden gab es keine oder nur sehr wenige Allergiker. Bei der Impfung wird in dem Körper ein Fremdstoff verabreicht, wer also eine Neigung zur Allergie hätte, könnte pathologisch reagieren. Ich würde mich also lieber in einer Ambulanz impfen lassen, wo Gegenmittel gegen Allergie vorhanden sind und nicht zu Hause.

Viel mehr beunruhigt mich die russische Empfehlung, dass man während der Vakzination mit Sputnik V acht Wochen keinen Alkohol trinken darf. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Maßnahme in Russland so gut wie unrealisierbar ist, weckt so eine Empfehlung (oder Verbot?) einen Verdacht, dass das Vakzin wirklich schwerwiegende Nebenwirkungen auslösen könnte, die Ärzte durch Alkoholkonsum begründen wollen. Ich kann mir eine Interaktion eines Impfstoffes mit Alkoholgenuss weder vorstellen noch physiologisch begründen.

Kopfschmerzen oder Schmerzen an der Impfstelle können auftreten, sowie auch so genannte Vakzinationsreaktionen mit erhöhter Temperatur, Kopfweh oder Müdigkeit – diese haben eine Dauer normalerweise von Stunden oder maximal von zwei Tagen. Sie können auch bei anderen Impfungen auftreten.

               Also Menschen, macht keinen Blödsinn und geht zur Impfung. Sonst werden wir dieser ganzen Sch…..Situation nie los.

3 Comments on Mythen um die Impfung gegen Covid 19

  1. Beste plausible Erklärung die auch für den Laien verständlich ist.
    Sollte unbedingt weiterverbreitet werden

    • Danke. Das wäre auch mein Wunsch. Wenn Sie es weiterempfehlen würden, würde mich es sehr freuen.

  2. auch für einen Laien sehr verständlich Beruhigend und ermutigt,sich sobald die Möglichkeit besteht, impfen zu lassen.

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