Zehn Minuten müssen nicht unbedingt überall auf der Welt auch tatsächlich zehn Minuten bedeuten. Wenn ein Taxifahrer in Victoria, der Hauptstadt der Republik Seychellen, sagt, dass er in zehn Minuten am vereinbarten Ort sein wird, bedeutet das lediglich, dass er den Anruf angenommen hat und versuchen wird, so schnell wie möglich dorthin zu gelangen. Es heißt jedoch bei Weitem nicht, dass er vorhat, in irgendeiner Weise schneller zu fahren oder sich gar stressen zu lassen. Beim ersten Mal wird Sie das vielleicht nervös machen, aber die Ruhe und Gelassenheit der Einheimischen ist so ansteckend, dass Sie beim zweiten Mal die Wartezeit genießen werden – in der Sonne, unter Wolken oder im tropischen Regenschauer, der jedoch genauso schnell verschwindet, wie er gekommen ist. Er ist offenbar der Einzige, der es hier eilig hat.
Victoria auf der Insel Mahé rühmt sich damit, die kleinste Hauptstadt der Welt zu sein. Mit ihren 24.000 Einwohnern ist sie tatsächlich ein Städtchen, das man in einer halben Stunde zu Fuß von einem Ende zum anderen durchqueren kann. Doch Vaduz in Liechtenstein ist mit seinen 8.000 Einwohnern sicher kleiner. Allerdings ist Vaduz streng genommen nicht einmal eine Stadt, sondern hat nur den Status eines „Marktes“, also eines zentralen Dorfes. Ich weiß nicht, wie es mit Andorra la Vella steht, und ich habe nicht vor, es zu untersuchen – einigen wir uns darauf, dass Victoria eine der kleinsten Hauptstädte der Welt ist.
Dass wir für ihre Erkundung zwei Anläufe brauchten, hatte nur einen einzigen Grund: Am Montag, dem 27. Oktober, überraschte uns ein staatlicher Feiertag anlässlich der Inauguration des neuen Präsidenten, weshalb alle Geschäfte und Museen geschlossen waren – die Seycheller feierten, und sie feiern gerne. Nur unser Taxifahrer Rony feierte nicht. Einerseits musste er arbeiten (angeblich gibt es in Victoria bis zu 400 Taxifahrer, die Konkurrenz ist also groß, da muss man sich anstrengen), andererseits war ein sozialistischer Präsident gewählt worden, und Rony zeigte uns, dass er ihm am liebsten die Kehle durchgeschnitten hätte. Offensichtlich war er nicht dessen Wähler.
Victoria erhielt seinen Namen aus einem romantischen Grund, nämlich anlässlich der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria mit Albert aus dem Haus Coburg-Gotha. Es war eine Hochzeit aus wahrer Liebe – schließlich mussten die Prinzen aus diesem deutschen Geschlecht wirklich fesche Männer gewesen sein, sie heirateten Prinzessinnen auf der ganzen Welt: von Brasilien und Portugal über Bulgarien und Griechenland bis nach England. Die Hochzeit fand im Jahr 1841 statt.
Die Geschichte des Archipels, das nur 355 Quadratkilometer feste Land, dafür aber 350.000 Quadratkilometer Meer besitzt und auf dem 98.000 Menschen leben, ist nicht viel länger. Die Inseln waren zwar schon den Arabern bekannt (und im Museum ist sogar ein altgriechischer Krater, also ein riesiges Keramikgefäß für den Warentransport, ausgestellt), doch niemand kam auf die Idee, die Inseln zu besiedeln. Auch nicht die Portugiesen, obwohl Vasco da Gama sie auf seiner Reise nach Indien in die Seekarten eintrug.
Über mehrere Jahrhunderte dienten sie lediglich als Piratenstützpunkt – besonders berühmt wurde der Pirat Olivier de Vasseur, genannt La Buse, also „der Bussard“. Sein Schatz, den er angeblich auf der Insel Mahé nahe der Siedlung Bel Ombre vergraben haben soll und dessen heutiger Wert auf 4,5 Milliarden Euro geschätzt wird, motiviert Schatzsucher bis heute. Der Boden in der Gemeinde Bel Ombre ist aus diesem Grund an mehreren Stellen aufgebrochen, doch den Schatz hat bisher noch niemand gefunden.
Solange die Piraten nur portugiesische Schiffe überfielen, die mit wertvollen Waren aus Indien zurückkehrten, war das den Franzosen auf den Inseln Maurice und Bourbon (dem heutigen Mauritius und Réunion) ziemlich egal. Als jedoch auch französische Schiffe betroffen waren, beschloss der damalige Gouverneur der Insel Mauritius, Bernard François Mahé de La Bourdonnais, die Seychellen mit französischen Siedlern zu kolonisieren und so die Piratenaktivitäten zu unterbinden. Sein Kapitän Lazare Picault landete 1742 auf der größten der Inseln, nannte sie „Insel des Überflusses“, doch damit endeten seine Aktivitäten auch schon wieder. Auf eine Besiedlung musste der Archipel noch einige Jahre warten.
Der erste Versuch im Jahr 1770, geleitet vom ehrgeizigen Leutnant Brayer du Barre, scheiterte noch. Die ersten 28 Siedler, die auf der Insel Saint Anne ausgesetzt wurden, hielten es nicht durch und kehrten im folgenden Jahr nach Hause zurück. Immerhin hinterließen sie auf der Insel den Stein „Stone of Possession“ mit drei französischen Lilien, der symbolisierte, dass der Archipel von da an zu Frankreich gehörte. Dieser Stein ist heute, in recht mitgenommenem Zustand, im historischen Museum im Stadtzentrum zu sehen.

Zwei Jahre später konnten sich die Siedler auf der Insel bereits halten, und 1790 zählte die Bevölkerung der Insel 572 Menschen, davon allerdings nur 65 Franzosen – der Rest waren schwarze Sklaven, eingefangen in Madagaskar, dem heutigen Mosambik, aber auch in Indien. Die Sklaven arbeiteten lediglich für Nahrung und wohnten in Hütten abseits der weißen Siedlung.
Die Insel erwies sich als ungewöhnlich fruchtbar (auch wenn sie im Grunde der Gipfel eines granitenen Unterwasserbergs ist), und so wurden hier Baumwolle, Kokosnüsse, Guano, Zimt, Kautschuk und eine Pflanze namens Patchuli angebaut, die für Dufterzeugung verwendet wird, von der ich aber bis dahin nichts gehört habe. Und sicher auch Zuckerrohr, denn der Rum Takamaka, benannt nach einem Baum, der die Strände der Insel säumt, wird hier hergestellt und schmeckt sehr gut.
Zu einem Machtwechsel kam es im Rahmen der Napoleonischen Kriege, die nicht nur auf dem europäischen Kontinent geführt wurden, wo die Franzosen lange siegten, sondern auch auf dem Meer, wo seit der Schlacht bei Trafalgar 1805 die Briten die Oberhand hatten. Und so erschien bei der Insel Mahé – benannt 1756, drei Jahre nach dem Tod des mauritischen Gouverneurs – kurz nach der Kapitulation von Mauritius eine britische Flotte. Auf den Inseln amtierte ein sehr vernünftiger französischer Gouverneur, Jean Baptiste Quéau de Quincy. Er hatte nicht vor, den Helden zu spielen. Zum ersten Mal kapitulierte er bereits 1794, als eine britische Fregatte vor der Insel erschien, doch da die Briten nach Annahme der Kapitulation sofort wieder abreisten, blieb alles beim Alten. Erst 1811 wurde es ernst, als am 21. April Kapitän Bartholomew Sullivan eintraf. Quincy kapitulierte erneut und durfte dafür im Amt bleiben – bis zu seinem Tod im Jahr 1827. Einen Gouverneur für dieses Ende der Welt aufzutreiben, war keine einfache Sache, und so gaben sich die Briten mit einem loyalen Franzosen zufrieden. Sie verboten lediglich den Sklavenhandelauf der Insel; das eigentliche Sklavereiverbot folgte erst 1835. Auf dem Wiener Kongress wurde der Archipel am 9. Juni 1815 endgültig Großbritannien zugesprochen.
Die Briten investierten beträchtliche Mittel in die Insel, verbanden sie mit Afrika durch Unterseekabel, bauten ein Stadion (eröffnet von Prinzessin Margaret) und schließlich 1972 den internationalen Flughafen auf einer aufgeschütteten Bucht – eingeweiht höchstpersönlich von Königin Elisabeth II. Das öffnete die Tür für den Tourismus, von dem die Insel heute lebt. 28 Prozent der Bevölkerung arbeiten im Tourismussektor, der 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erzeugt. Und als die Inselbewohner all dies hatten, entschieden sie sich von der Britten loszusagen. Am 29. Juni 1976 erklärte der Archipel seine Unabhängigkeit als Republik Seychellen.
Präsident wurde der Vorsitzende der konservativen Partei James R. Mancham, Premierminister der Sozialist France-Albert René. Dieser führte ein Jahr später einen unblutigen Staatsstreich durch, entfernte Mancham aus dem Amt, verbot dessen Partei, errichtete ein Einparteiensystem und begann, mit dem kommunistischen Block zu liebäugeln. Als dieser Anfang der 1990er-Jahre zerfiel, stellte er fest, dass es keine gescheite Idee war. Die Seycheller setzten sich also zusammen, René und Mancham trafen sich, einigten sich erneut auf eine Zweiparteien-Demokratie, und bei den ersten wie auch den zweiten freien Wahlen gewann – zur allgemeinen Überraschung – René. Erst später war der konservative Präsident Alex Michel drei Wahlperioden lang an der Macht. Der neue Präsident Patrick Herminie, dessen Inauguration uns das Leben schwer machte, ist allerdings wieder ein Sozialist.
Es ist interessant, dass die Seychellen sich trotz nur 40 Jahren französischer und 160 Jahren britischer Herrschaft eher einen französischen, also kreolischen Charakter bewahrt haben, und dass auch heute noch 80 Prozent der Einwohner katholisch sind. (Seit den siebziger Jahren haben die Katholiken auf der Insel sogar ihren eigenen Bischof, während die Anglikaner ihren noch immer auf Mauritius haben.) Die Briten machten offensichtlich in den kulturellen und religiösen Sachen keinen größeren Druck, obwohl sie im Zentrum der Hauptstadt die Kathedrale St. Paul errichten ließen.

Sie kann jedoch keinesfalls mit der Stadtkathedrale der Unbefleckten Empfängnis mithalten, die auf einer Erhebung über der Stadt steht, samt Uhrturm; neben der Kathedrale befindet sich zudem das imposante „Priesterhaus“, das 1934 von Schweizer Pilgern erbaut wurde.

Victoria ist bis heute ein liebenswertes Städtchen mit beinahe dörflichem Charakter – ein gutes Gasthaus zu finden, ist hier gar nicht so einfach. Der zentrale Punkt ist die Standuhr mitten auf der Kreuzung – der Clock Tower von 1903.

Es ist keine Kopie des Big Bens, wie man vermuten könnte. Und vor allem bedeutet die gelbe Schraffierung auf der Straße um diese Uhr bei Weitem nicht, dass dort keine Autos fahren. Ein Fußgänger, besonders der, der das Geschichtsmuseum mit dem bunten Schriftzug „Seychelles“ fotografieren möchte, befindet sich praktisch in Lebensgefahr. Trotzdem versuchen es viele. Die bunten Farben sind auf der Insel überall – die Einheimischen lieben sie einfach, und wenn man sich die Farbenvielfalt der lokalen Flora vor Augen hält, versteht man sie vollkommen. Und beim Museum spielt jeden Tag eine Band, denn gleich nebenan ist ein Café, und Gäste brauchen schließlich zum Genuss von Kaffee und Kuchen auch Musik. Kreolische Atmosphäre in ihrer reinsten Form – der Kaffee ist übrigens ausgezeichnet.
Auf der einen Seite der Uhr befindet sich der ziemlich erschreckende Präsidentenpalast „State House“.

Von der ursprünglichen Eleganz des kolonialen Gebäudes aus den Jahren 1909–1913 ist nach den Modernisierungen nicht mehr viel übriggeblieben. Gleich bei der Uhr, auf der anderen Seite des Museums, steht der „Liberty House“ von 1953 – das Haus wurde zur Krönung von Königin Elisabeth eröffnet. Dort befinden sich die zentrale Post und das Finanzministerium.
Geht man von der Uhr aus nach rechts, gelangt man zum Markt „Sir Selwyn Selwyn-Clarke Market“, benannt nach dem Gouverneur, der der Meinung war, dass Früchte und Fische nicht unter freiem Himmel verkauft werden sollten, und den örtlichen Händlern deshalb eine Überdachung verschaffte. Der Markt wird allerdings gerade dieses Jahr renoviert; Gemüse wird daher im nahegelegenen Camion Building verkauft, das so heißt, weil hier einst das Zentrum des lokalen Verkehrs lag. Ursprünglich wurden von hier aus ab 1900 Touristen per Rikscha über die Insel gefahren; 1943 kostete eine Fahrt 40 Cent. Später setzte man überdachte Lastwagen („Camions“) ein, die in den siebziger Jahren von Bussen abgelöst wurden, die bis heute den öffentlichen Verkehr bedienen. Immer noch dieselben. Mit ihnen zu fahren ist allerdings eine Angelegenheit für „Digital Natives“. Den gesamten öffentlichen Verkehr betreibt die staatliche Gesellschaft „Seychelles Public Transport Corporation“ – SPTC. Reisen kann man nur mit einer App auf dem Mobiltelefon. Sie herunterzuladen ist einfach, aber dann muss man sie mit Geld aufladen, und da beginnt der Ärger. Niemand konnte mir sagen, wie viel eine Fahrt kostet, damit ich wüsste, wie viel Geld ich in die App laden muss. Denn zurück aufs Konto bekommt man die überschüssigen Beträge nicht. Also fuhren wir in die Stadt mit „Mister Rony“ im Taxi.
Von der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis („Cathedral of the Immaculate Conception“) gelangt man über die Quincy Street zum hinduistischen Tempel „Arul Mihu Navasakthi Vinayagar Temple“ aus dem Jahr 1992. In Victoria leben heute etwa 5.000 Inder, laut Taxifahrer Rony „too much“. Interessant ist, dass sie offenbar alle Lebensmittelläden der Insel kontrollieren.

Die letzte religiöse Gruppe sind die Muslime. Es gibt nicht viele, die Frauen erkennt man natürlich an den bedeckten Köpfen und ihre Moschee an der gelben Kuppel in der Poudrière Lane.

Alle Kulturen leben hier angeblich in vollkommenem Frieden. Ich würde es fast glauben, denn Konflikte sind eine anstrengende Angelegenheit und passen daher nicht zur lokalen Mentalität.
Von hier aus sind es nur ein paar Schritte (eigentlich ist in Victoria alles nur ein paar Schritte entfernt) zur Nationalbibliothek – einem monumentalen modernen Gebäude im klassizistischen Stil. Dahinter befindet sich eine Boulangerie, in der man wirklich hervorragenden Kaffee bekommt, und der Orangensaft wird aus frisch gepressten Orangen hergestellt.
Gestärkt machten wir uns von dort auf den Weg zum Botanischen Garten. Es sind vielleicht zweihundert Meter, und es lohnt sich, sie zurückzulegen. Tropische Pflanzenwelt, insbesondere die legendären Kokospalmen Coco de Mer, die „Königinnen der Palmen“, die äußerst erotisch wirkende Früchte tragen (und die man mit Zertifikat für 500 Euro kaufen kann!!!).

Die erste dieser Palmen pflanzte im Garten Prinz Philip, also der „Duke of Edinburgh“, nach dem die gesamte Hauptallee benannt ist. Heimisch sind diese Palmen auf den Inseln Praslin und Curieuse; auf Mahé kamen sie ursprünglich nicht vor. Jetzt pflanzt jede ausländische Delegation eine.

Aber es gibt auch viele andere schöne Blumen und Bäume, zum Beispiel den „Kanonenkugelbaum“, dessen Früchte tatsächlich Kanonenkugeln ähneln, der aber bei unserem Besuch gerade wunderschön blühte; außerdem Seerosen, die beeindruckenden Blüten der Heliconia rostrata und viele weitere Blumen in allen Farben, darunter 150 Orchideenarten.

Die Hauptattraktion ist jedoch das Gehege der Riesenschildkröten. Diese freundlichen Giganten darf man streicheln und füttern; sie verschmähen kein einziges Blatt. Von den Palmblättern, die sie sonst bekommen, verdauen sie allerdings wenig – zumindest ihrem überall herumliegenden Kot nach zu urteilen.

Wenn wir schon beim Essen sind: Die Seychellois bauen zwar viele Früchte und Gemüse an – Kokos, Mangold, Mango, Brotfrucht, Äpfel usw. –, aber Milch- und Fleischprodukte werden importiert. Ich habe auf der Insel keine einzige Kuh und kein einziges Schaf gesehen; offenbar taugt der Dschungel der Zucht nicht, und die Insel ist im Grunde ein großer Granitfels mit tropischer Vegetation. Also werden Lebensmittel von überall her eingeführt: Käse aus Holland, Schinken aus Italien, Joghurts aus England – und dann sind wir auf eine tschechische „Ungarische Salami“ aus dem Betrieb des Oligarchen und Premierminister Andrej Babis gestoßen. Das war für mich ein echter Kulturschock. Also ist Andrej schon auch hier. So habe ich verstanden, dass die Einheimischen beim Essen nicht besonders anspruchsvoll sind und essen halt alles. Ich ließ meine Frau, die aus Oberungarn – also aus Slowakei – stammt, die Salami probieren. Sie befand, dass sie überhaupt nicht wie ungarische Salami schmeckt (was mich nicht überraschte), aber sonst hat ihr die Salami nichts Böses getan (was mich eher überraschte). Wie bei unbekannten Pilzen lasse ich verdächtige Lebensmittel zuerst meine Gattin essen und warte 24 Stunden ab. Es scheint, dass diese Salami, auch wenn sie keine ungarische, harmlos war. Ihre Magenprobleme hatte meine Frau angeblich vom Besuch eines indischen Restaurants.
Victoria ist also ein kleines und nettes Städtchen. In seinem Vorort Sans Souci hielten die Briten in einem Luxusgefängnis den zyprischen Erzbischof Makarios fest – ein Jahr lang, von März 1956 bis April 1957. Dann ließen sie ihn leider frei, und dieser Mann vermochte danach viel Unheil anzurichten; unter anderem löste er auch den Zypernkrieg von 1974 aus. Mahé wurde als luxuriöses Exil von vielen Herrschern aufgesucht, sei es unfreiwillig wie Makarios oder der ägyptische Rebell Zaghloul Pascha im Jahr 1922, oder freiwillig nach Staatsstreichen in ihren Ländern, wie der Sultan von Perak Raja Abdulla Khan, König Kabarega, König Nana Agyeman Prempeh I., Sultan Mahmood Ali Ina Shirreh oder der Präsident der Vereinigten Republik Suvadive (fragt mich nicht, wo das ist oder war) Abdullah Afif.
Heute hat man hier für Milliardäre eine künstliche Insel namens Eden gegenüber dem Flughafen aufgeschüttet. (Ruhe haben die Reichen also nicht). Sie ist mit Festland mit einer einzigen Brücke verbunden, jede Wohnung hat dort ihren eigenen Yachthafen und einen Autoabstellplatz. Angeblich soll das eine Konkurrenz zu den Arabern in Dubai sein.
